Gut informiert. Und … weshalb Sie ein iPad brauchen.
Liebe Leser/innen,
Gut informiert zu sein ist eine Tugend. Zumindest wird einem dies von der Schulbank an eingetrichtert: “Lest Zeitung”, “Hört Nachrichten” usw.
Prinzipiell ist dagegen nichts einzuwenden. Wir leben in einer Demokratie und Medien kommt unter anderem die Rolle zu, den Souverän -uns- über das politische Geschehen zu informieren.
Eine kritische Betrachtung der Medien finden Sie in Lügen in Krieg und Frieden des Viktor Farkas. Farkas ist am 1. November 2011 verstorben. Der Autor wich keiner Diskussion aus und eine solche führte er auch mit mir, da ich seine Quellenangaben bekrittelte und ebenso einige mir spekulativ erscheinende Inhalte im genannten Buch. Bei der Lektüre sollte man jedoch nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, da das Buch in weiten Teilen gut recherchiert ist und zum bewußten Umgang mit Medien anregt. Ein ebensolcher ist auch anzuraten, schließlich investieren Sie Zeit um sich zu informieren und nicht, um manipuliert zu werden. Aus dieser Perspektive heraus möchte ich Ihnen einige Informationsquellen empfehlen:
Österreich
Guten Gewissens kann ich Ihnen die Austria Presse Agentur (APA) empfehlen. Die APA handelt mit Information und nicht mit Anzeigen. Zudem ist sie eine der wenigen Agenturen weltweit, die nicht Teil eines Organisationsgeflechts mit einem Medienmogul an der Spitze ist. Die Top News sind ein guter Start.
Meine Lieblingstageszeitung sind zweifelsohne die Salzburger Nachrichten (SN). In der oben angesprochenen Schulzeit wurde ich schon auf diese aufmerksam gemacht und der Tipp war wirklich gut. Die Redaktion geht auf Feedback (etwa in Form von Leserbriefen) ein und ich stand schon mit dem einen oder anderen Redakteur in Kontakt. Unabhängig davon, ob ich gelobt oder Inhalte kritisch hinterfragt habe. Übrigens können Sie die “SN” auch am iPad und eingeschränkt am iPhone lesen. Beides bis auf weiteres sogar kostenlos.
Punkto Wirtschaftsnachrichten empfehle ich gerne den Trend, ebenfalls ein Magazin, das ich schon als Jugendlicher -dazwischen mit langer Unterbrechung- gelesen habe. Ausgezeichnet recherchiert und kritisch. Jüngst (März 2012) ist Andreas Weber (format) als Co-Chefredakteur dazugestoßen. Ich runzle ein wenig die Stirn (ich bin kein format-Fan) und doch bleibe ich bis auf weiteres guter Dinge.
Deutschland / Schweiz
Ich selbst wickle Projekte mit deutschen Organisationen ab und bin daher an entsprechenden Nachrichten interessiert. Zudem ist es interessant, Nachrichten zu EU und Weltpolitik in entsprechenden Medien nachzulesen.
Sehr gut gefällt mir Die Welt. Die Zeitung ist informativ, angenehm zu lesen und vermittelt zumindest mir das Gefühl, meinen Horizont zu erweitern. Die Zeitung ist auch am iPad super zu lesen.
In einer Airport-Lounge habe ich zufällig das Diplomatische Magazin entdeckt, das ebenfalls eine ausgezeichnete Quelle für Informationen aus aller Wert darstellt. Viele Artikel sind dabei auch online abrufbar.
Eine informative Wirtschaftszeitung ist die Financial Times Deutschland, die börsetäglich erscheint. Viele Artikel sind online verfügbar und es gibt die Möglichkeit, ein digitales Abo zu bestellen oder auch Einzelausgaben zu kaufen. Die Zeitung ist am iPad super zu lesen. Interessant finde ich vorallem die “BRD-Sicht” auf wirtschaftliche Entwicklungen in der EU.
Empfehlen möchte ich Ihnen auch die Neue Zürcher Zeitung. Auch hier sind viele Artikel online verfügbar und es besteht die Möglichkeit, die Zeitung auch auf das iPad zu abonnieren. Wiederum ist die Sicht auf die EU “von außen” äußerst interessant.
USA
Ein Klassiker unter den Wirtschaftsmagazinen mit internationalem Bekanntheitsgrad ist sicherlich Forbes. Bekannt wurde es vorallem durch die “High-Score Liste” der Milliardäre, der legendären “Forbes List”. Selbige können Sie übrigens als iPad-App downloaden. Wenn Sie das Magazin nicht abonnieren wollen, können Sie online verschiedene Artikel lesen bzw. Forbes auf Twitter und Facebook folgen.
Ziehen Sie ein Abo in Betracht, so können Sie das Magazin sowohl als Hardcopy, als auch als Kindle Edition
, die auch am iPad lesbar ist, bei amazon bestellen. Ich selbst habe mein Abo direkt in den USA bestellt, was auch günstiger war, jedoch nur via Telefon & Fax möglich ist.
Von gutem Ruf ist auch das Time Magazine. In diesem finden sich interessante Artikel und auch die “US Perspektive” auf die Welt ist zumeist interessant. Ich selbst habe die iPhone App installiert und bei Interesse erwerbe ich einzelne Ausgaben im iTunes Store, die ich dann am iPad lese.
Puhh, ganz schön viel Information, nicht? Ich halte es in der Regel so, dass ich mit den APA Top News beginne und in Abhängigkeit von freier Zeit und Bedarf noch durch die anderen Medien vertiefe. Als überzeugter “Öffi-Fahrer” nutze ich dazu unterwegs gerne mein iPhone, sonst eben die Hardcopies, die Websites, Social Webs und ePaper / Kindle Editions am iPad. Mit anderen Worten: Ich lese nicht jeden Tag alles, sondern das, was ich für nötig und wichtig erachte.
Übrigens auch das Wiener Kaffehaus stellt eine charmante Möglichkeit dar, an internationale Tageszeitungen zu kommen. Bei einer guten Tasse Kaffe oder Tee können Sie am Laufenden bleiben. Auf den Websites führen die Kaffehäuser oft auch an, was es an Lesestoff im Lokal gibt. Eventuell sehen Sie dann auch mich beim Zeitung lesen. Oder beim Verfassen eines neuen Blogbeitrags.
Mit den besten Wünschen,
Alexander Simon
Richtige Ernährung (Executive Summary)
Liebe Leser/innen,
Über Ernährung wurde viel geschrieben und gesagt, “Ernährungswissenschaften” ist zudem ein einschlägiges Studium. Ich möchte mich hier in meinem Blog auf eine “Executive Summary” beschränken. Nichts desto trotz können die Tipps, sofern Sie diese berücksichtigen, Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit drastisch steigern:
Richtige Ernährung tut Ihnen gut, hält Sie leistungsfähig und gesund. Falsche Ernährung macht Sie über die Dauer krank. Es ist nie zu spät damit zu beginnen, soferne Sie es sofort tun. Es gibt keine Ausnahmen, höchstens Ausreden und Ausflüchte. Bitte befassen Sie sich um ihrer Selbst willen mit dem Thema.
Dabei brauchen Sie nicht zu studieren und auch nicht umfangreiche Bücher zu lesen. Ich möchte Ihnen die Ausgabe vom 12. September 2011 des Time Magazines empfehlen. Das Coverthema der Augabe war “What to eat” und der entsprechende Beitrag ist fundiert und pragmatisch zugleich. Die Ernährungspyramide betrachtet der Artikel dabei als “outdated” und bringt eine differenziertere Sicht, die auch interindividuelle Unterschiede betont. Bitte informieren Sie sich direkt auf der time.com über die Bezugsmöglichkeiten.
Stark vereinfacht räumen Sie beim Einkauf Ihr Wagerl zuerst mit Obst, Gemüse und Fisch voll. Wichtig sind auch Nüsse (ich persönlich greife gerne zu Studentenfutter), da sie wichtige Nährstoffe für das Gehirn enthalten. So lange diese fehlen, fühlen Sie sich hungrig. Nährstoffe sind das Stichwort schlechthin: Führen Sie diese nicht ausreichend zu, bleiben Sie nicht bloß unter Ihrem Potenzial sondern suggerieren dem Körper, dass er sich in einer Notsituation befindet. Die Kompensationsmaßnahmen reichen von Fetteinlagerung über Trägheit bis hin zu Depression; alles Effekte, auf die Sie wahrscheinlich gerne verzichten. Natürlich können Sie noch ein wenig mehr in Ihr Einkaufswagerl tun, was genau lesen Sie am besten im oben referenzierten Artikel. Jedenfalls werden Sie feststellen, dass im Supermarkt eine Asymmetrie herrscht zwischen Lebensmitteln, die Ihr Wohlbefinden steigern und solchen, die es schmälern. Letztere überwiegen dabei, kaufen Sie daher besser bewußt ein.
Dass Sie von Zigaretten besser die Finger lassen, läßt man Sie ja auf jeder Packung und beinahe jeder Straßenecke wissen. Alkohol, insbesondere Wein wiederum wird Ihnen im gleichen Umfang schmackhaft gemacht. Ab und an ein “Achterl Rot” oder ein kleines Bier tut Ihnen dabei -vorallem in Gesellschaft- sicher gut (auch dazu finden Sie einiges im obigen Artikel), doch leider überschreiten viele Mitmenschen das wohltuende Maß. Es lohnt sich ganz besonders in diesem Punkt sich vom Mainstream wohltuend abzuheben.
Damit sind Sie schon einmal auf der sicheren Seite. Bleiben die Spezialfälle: Keine Zeit zum Einkaufen, Leistungsträger mit erhöhtem Nährstoffbedarf etc. Diese besprechen Sie am besten mit einem Ernährungscoach und/oder Ihrem Hausarzt. Auch die Vorsorgeuntersuchung bietet dafür einen guten Rahmen.
Guten Appetit & bleiben Sie gesund und glücklich!
Mit den besten Wünschen,
Alexander Simon
Wichtiger Hinweis: Natürlich ersetzt dieser Beitrag in keinster Weise die Konsultation eines Arztes oder Ernährungscoaches.
Kampfkunst für Manager
Liebe Leser/innen,
In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins “trend” (April 2012) findet sich unter anderem ein Hinweis auf ein Seminar “Kampfkunst für Manager”. Der entsprechende Beitrag provoziert diesen Blogeintrag gleich in mehrfacher Hinsicht:
Die Kampfkünste haben mich schon immer fasziniert: Das erste Mal stand ich im Alter von 7 Jahren auf der Matte (“Jiu-Jitsu”), dann begeisterte ich mich als “Twen” für Shotokan-Karate und Anfang 30 wechselte ich dann zum Bujinkan, einem traditionsreichen, japanischen System. In diesem halte ich aktuell den 4. Dan und unterrichte einmal pro Woche in einem Wiener Dojo.
Als “Management & IT Consultant” weiss ich freilich auch um die Anforderungen an Personen im Management. Zudem leite ich selbst regelmäßig Projekte, führe virtuelle Teams, betreibe ein Consultingunternehmen und halte Seminare für Führungskräfte ab.
Beide Erfahungsschätze miteinander verbunden führen zu diesem Blogbeitrag. Freilich wird das Geschriebene auch durch Erkenntnisse aus meinem Psychologie-Studium flankiert, den “trend” habe ich im Abo – ich glaube, ich habe mein Thema gefunden
Zurück zu diesem: Das regelmäßige Training einer Kampfkunst geht mit vielen positiven Aspekten einher. Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit (und damit auch Belastbarkeit) steigt auch die eigene Körperwahrnehmung. Die Trainierenden lernen Signale ihres Körpers richtig zu deuten, somit bewußter zu leben und erlangen ein höheres Wohlbefinden. Zusammengenommen erschließt sich daraus die Chance auf eine potente Burnout-Prophylaxe.
Und auch die psychischen Funktionen werden trainiert, wie beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit, Durchhaltevermögen und Willensstärke. Trainierende entwickeln diverse Copingstrategien und erlangen dadurch unter anderem eine gesteigerte Streßresistenz. Ich behaupte sogar, dass regelmäßiges Training über die Zeit zu Resilienz führt.
Zudem ist das Dojo ein soziales System und man begegnet anderen Interessierten mit unterschiedlichster Herkunft. Somit lernt man neue Menschen kennen, erlebt Gruppendynamik in neuen Situationen und wächst gemeinsam. Nach entsprechend langem Training besteht die Möglichkeit, selbst Trainingsgruppen zu leiten, was eine wertvolle Führungserfahrung darstellt. So man mag, kann man sich auch im Verein engagieren und somit nicht nur die Kunst an sich trainieren, sondern auch den dafür nötigen organisatorischen Rahmen mitgestalten.
Bereits diese noch keineswegs vollständige Beschreibung verdeutlicht, dass Kampfkünste Manager/innen im Berufsalltag nützen können. Doch: Die genannten Effekte stellen sich bei kontinuierlichem Training über die Monate bzw. über die Jahre ein. Ein Wochenendseminar “Kampfkunst für Manager” bringt meinem Erachten wenig bis nichts, höchstens einen Ersteindruck. Die Zeit investieren Sie besser in ein Probetraining in einem Dojo ihrer Wahl (meistens kostenfrei), das Geld besser in den Mitgliedsbeitrag dort: Für die Seminargebühr können Sie meist mehrere Monate in einem Dojo trainieren und das bei ungleich höherem Erfolg.
Mit den besten Wünschen,
Alexander Simon
Ich möchte mit einem Arzt sprechen.
Liebe Leser/innen,
Den Satz lt. Titel habe ich im Herbst vorigen Jahres von mir gegeben. Es steckte nicht mehr dahinter, als in diesem Satz enthalten ist: Ich wollte bloß mit einem Arzt sprechen.
Sowohl Partnerin und Freundeskreis waren sogleich bestürzt, setzten eine ernste Miene auf, zeigten sich besorgt, “mir kannst Du es ja sagen” und so fort. Doch: Es war nichts. Meine letzte Untersuchung lag schlicht Jahre, um nicht zu sagen Dekaden, zurück und da ist es doch wieder ‘mal vernünftig, eben bloß mit einem Arzt zu sprechen.
Das originelle an der Situation ist, dass der gleiche Personenkreis sich geradezu ambitioniert auf Menschen stürzt, die Ärzte sind. Nicht in der Praxis natürlich (dort “beißen” sie offenbar), doch “außer Konkurenz” beim Kaffe werden viele Fragen gestellt, sogar das Ersuchen geäußert, den Blutdruck zu messen. Die Faszination die von Ärzten ausgeht scheint ungebrochen. Offenbar aber nur, wenn sie gerade nicht ordinieren. Paradox, nicht?
In Österreich haben alle versicherten Personen ab dem 18. Lebensjahr Anspruch auf die kostenlose Vorsorgeuntersuchung und das einmal pro Jahr. Selbstverständlich auch meine Lieben, nur in Anspruch nehmen sie diese kaum. Ich selbst habe es 2011 das erste Mal versucht und bin schlicht begeistert: Der Umfang ist alsterangepaßt und in meinem Fall war die Untersuchung kaum mit Aufwand verbunden. Das Gespräch mit dem Arzt war jedoch sehr aufschlussreich, angenehm und wohltuend. Ich bekam ein paar Tipps, habe meinen Lifestyle verbessert und fühle mich seither noch wohler. Und das alles gab’s umsonst.
“Nirgendwo funktioniert das Hausarztsystem so schlecht wie in Österreich”, mutmaßte mein Arzt. Doch warum ist das so?
Ich werde das in meinem Blog nicht lösen können, möchte Sie jedoch an den Volksmund erinnern, der da sagt: “Vorbeugen ist besser als heilen”.
Nehmen Sie die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch. Der Zeitaufwand ist überschaubar, die Kosten sind null, der Nutzen maximal. Freilich setzt dies eine gute Gesprächsbasis mit dem Arzt voraus und einen solchen sollten Sie sich suchen, falls Sie noch keinen gefunden haben.
Bleiben Sie gesund &
Alles Liebe,
Alexander Simon
Verhandlungssimulationen: Vorbereitung auf den “Ernstfall”?
Liebe Alle,
Heute war ich eingeladen, um mit Studierenden der Fh Wien drei Verhandlungssimulationen (auf Englisch) durchzuführen. Die Arbeit hat mir großen Spaß gemacht und ich bin sehr dankbar, dass ich das machen durfte.
Ab und zu werde ich gefragt, ob solche Situationen auf die Realität vorbereiten. Schließlich handelt es sich ja um eine Trainingssituation und nicht um ein echtes Verhandlungssetting. In diesem Punkte möchte ich auf Prinzipien in der Sozialpsychologie verweisen, die sich in Zusammenhang mit Experimenten dieser Thematik ebenfalls stellen muß. Unterschieden wird dort zwischen:
Offensichtlicher Realismus: Hier geht’s darum, die Realsituation exakt nachzubilden bzw. Forschung in so einer zu betreiben (Feldstudie, Feldbeobachtung). Nachteil dabei ist, dass man keine einzelnen Maßnahmen isolieren und damit deren Einfluß testen kann.
Psychologischer Realismus: Hier geht es darum, die gleichen psychologischen Prozesse in Gang zu setzen, wie in der Realsituation. Das nutzt die Sozialpsychologie im Experiment und ich nutze das heute im Zuge der Simulationen.
So konnte ich in einigen Settings “Tricks” anwenden und an den Reaktionen erkennen, dass diese “ankamen”. Freilich haben wir diese ausfgeklärt, reflektiert und besprochen. Ein entscheidender Vorteil für die Studierenden, da sie in der Praxis dann nicht das erste Mal damit konfrontiert werden und somit mehr Wahlmöglichkeiten zur Verfügung haben.
Die Arbeit heute hat mir großen Spaß gemacht und vom Engagement der Teilnehmer/innen war ich sehr angetan, was ich auch dem Dozenten gesagt habe; übrigens ein sehr wertschätzender Mann und angenehmer Gesprächspartner mit “Draht” zu den Studierenden.
Herzliche Grüße
Alexander Simon
Was macht eigentlich die Simon GesmbH?
Werte Leser/innen,
die Frage laut Titel wurde mir während der letzten Wochen öfter gestellt, sodaß ich hier für Klärung sorgen möchte.
Die erste Anlaufstelle ist freilich unsere WebSite: www.simon.at. Dort beschreiben wir unsere primären Domänen Wissensmanagement und Projektmanagement. Ein weiteres Markenzeichen ist die totale Transparenz gegenüber unseren Kunden gepaart mit Stillschweigen gegenüber Dritten. Aus diesem Grund verzichten wir auf unserer WebSite gänzlich auf die Nennung von Referenzen, auf Wunsch unterstützen wir jedoch die Öffentlichkeitsarbeit unserer Kunden. Dazu gleich mehr …
Was machen wir zur Zeit? Seit 2009 führen wir eLearning Projekte durch. Wir betreuen internationale Lerngruppen, überarbeiten Drehbücher, erstellen Tutoring Guidelines und stellen uns gerade entsprechend auf, um künftig auch Content zu entwickeln. Themenfelder sind Management und Leadership (etwa Projekt-, Change- und Wissensmanagement), überwiegend in Englisch, vereinzelt auch Portugiesisch und Spanisch – weitere Sprachen in Arbeit. Unser Auftraggeber ist eine internationale, halbstaatliche Organisation in der EU.
Darüber hinaus unterstützen wir eine US Organisation beim Rollout ihrer Software in Europa. Unser Aufgabenbereich betrifft die Supportorganisation, unter anderem arbeiten wir beim Ausbau der Knowledge Base mit.
Brandaktuell ist der neue Lehrgang der Fh Wiener Neustadt “Marketing Intelligence & Consumer Research” (akademisch zertifizierter Lehrgang in zwei Semestern). Ich betreue dabei den Block “Handlungsorientiertes Wissensmanagement” als Modulverantwortlicher und Lektor. Jüngst wurde dieser im Zuge einer Pressekonferenz vorgestellt. Wie schon berichtet unterstützen wir auf Wunsch unsere Kunden auch bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Unsere Stärken liegen im Dialog mit unseren Kunden. Wir lernen deren Geschäft verstehen und entwickeln uns vom Lieferanten zum verläßlichen Partner. Dank unseres etablierten Netzwerkes können wir eine Vielzahl von Projekten erfolgreich abwickeln und das bei voller Transparenz und garantierter Diskretion. In den 15 Jahren seit unseres Bestehens haben wir dies mehrfach bewiesen.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für Ihre Anfragen stehen wir gerne zur Verfügung und auch über Einladungen zu Ausschreibungen freuen wir uns. Hier finden Sie unsere Kontaktdaten.
Herzlichst,
Alexander Simon
Seit 2010 bin ich Apple Fan: Wie alles begann …
Liebe Leser/innen,
“An apple a day keeps the doctor a way” ist eine bekannte englische Phrase. Apples Erfolge, besonders IPhone und iPad erinnerten mich ab und zu an den Spruch – auch wenn er vor Apple-CEO Steve Jobs Gesundheitszustand fast wie ein Hohn wirkt.
Doch: Seit dem Herbst 2010 bin ich Apple User. Ein begeisterter noch dazu, ausgestattet mit MacBook Pro, iPad und iPhone. War ich schon immer ein Fan? Defintiv “Nein”. Über 20 Jahre war ich überzeugter PC- und Windows User und ursprünglich hätte ich meinen Nokia Communicator niemals gegen ein iPhone getauscht (das ursprünglich nicht ‘mal 3G tauglich war – “was haben wir gelacht”).
Doch dann kam alles anders: Es begann, als ich mit meinem Windows Notebook neben einem befreundeten MacBook User saß: Dieser surfte im WLan, schaute DVDs – und das schon seit Stunden. Ich hatte gerade ‘mal mein Notebook gebootet, alle möglichen Pop-Ups mit Update Meldungen quittiert … ich wußte schon fast nicht mehr, was ich eigentlich tun wollte und bemerkte, dass ich schon beinahe auf 70% Akku Ladung war. Vor dem Bootvorgang war der Akku voll – und dieser neu und unversehrt.
Ein Notebook ist für mich ein Arbeitsgerät: Ich will es öffnen, meine Arbeit erledigen und dann wieder schließen. Fertig. Egal ob im Büro, im Cafe auf Reisen, beim Kunden … Apple konnte mir das offenbar bieten. PC & Windows nicht.
Meinen Umstieg habe ich im Vorfeld sorgfältig geplant: Informiert habe ich mich zuerst über die neuen Geräte. Ein c’t Sonderheft aus dem Sommer kam mir da gerade recht. Übrigens bietet der heise Verlag nun ein eigenes Mac Magazin (Mac&i) an, das mir gut gefällt.
Zurück zu meinem Umstieg: In einer Mindmap habe ich alle mir wichtigen Einsatzgebiete gesammelt (Projektmanagement, Kundenbetreuung, Aus- und Weiterbildung usw). Ergänzt habe ich dann, in welcher Umgebung ich diese ausführe, welche Software ich verwende und etwaige Besonderheiten. Damit war klar, was ich machen möchte und gewappnet mit diesem Wissen habe ich mich über Hard- und Software informiert.
Die Apple Hardware habe ich mir im Apple Store angesehen. Die Site ist gut gegliedert und mir war schnell klar, welche Geräte für mich in die engere Wahl kamen. Betreffend Software recherchierte ich auf den Seiten der Hersteller jener Produkte, die ich verwende. Ich war erfreut, dass fast alle Produkte auch für den Mac verfügbar sind – die Hersteller selbst waren allesamt entgegenkommend was “Cross Upgrades” anging. Somit mußte ich die Produke nicht neu erstehen, sondern konnte von der aktuellen PC Version auf die neue Mac Version upgraden. Zu MS Visio fand ich eine gute Alternative: Omni Graffle , wobei der Hersteller “Omni Group” auch mit weiteren guten Produkten aufwartet. Einige davon stelle ich Ihnen demnächste in der Rubrik “Persönliches Wissensmanagement und Selbstorganisation” vor.
Ausgerüstet mit meiner Mindmap, erweitert um die entsprechenden Rechercheergebnisse, machte ich mich nun auf in den Fachhandel. Zuvor hatte ich gegoogled und mich für McShark auf der Mariahilferstraße entschieden. Eine gute Wahl! Im Geschäft wurde ich äußerst kompetent beraten. Nie hatte ich das Gefühl, dass man mir etwas einreden wollte – in manchen Belangen wurde ich sogar (zu meinem Vorteil) “eingebremst”. Den “Apple Hai”, kann ich Ihnen guten Gewissens empfehlen – auch bei Käufen in Folge blieb der gute Eindruck bestehen. Im übrigen scheinen alle Mitarbeiter/innen selbst passionierte Apple User zu sein und somit auch Interesse an ihrem Job zu haben. Ein Riesenvorteil für den Kunden!
Mein erklärtes Ziel war es, noch am gleichen Abend im Café zu sitzen und im Wlan zu surfen. Entschieden habe ich mich dann für das “Cafe Sperl”, wo ich bei einem Kaisermelange meinen Gastbeitrag zu eLearning verfaßte. Anekdote am Rande: Bald sprach mich auch eine Dame an, die sich vor kurzem ebenfalls “einen Mac gekauft hat, weil er so schickimicki aussieht”, wie sie mir sagte. Also auch als Aufriß-, äh Networking-Tool ist der MacBook bestens geeignet . Was für ein Tag
Mit den Heftchen (die beiliegenden Anleitungen sind wirklich dünn und übersichtlich) schaffte ich rasch meinen Einstieg. Diffizilere Fragen konnte ich Foren klären. Als besonders hilfreich erwiesen sich dabei die “Apple Fans Deutschland” auf LinkedIn mit einem hilfsbereiten Profi als Moderator. Auf XING fand ich die Gruppe “AllesApple”, in der ebenfalls nett diskutiert wird.
Mit anderen Worten: Mein Umstieg ist gelungen. Und ich freue mich jeden Tag über diesen Schritt.
Herzlichst,
Alexander Simon
Persönlichkeitsstörungen: Über Symptome, Ausreden und die Kontinuumsannahme
Liebe Leser/innen,
Oft ist zu hören, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen zunimmt. Ob dem so ist, kann ich Ihnen nicht sagen – ich habe dazu kein gesichertes Material vorliegen.
Worauf ich jedoch hinweisen möchte ist, dass das Bewußtsein um Persönlichkeitsstörungen gewachsen ist. Es ist natürlich zu begrüßen, dass diese nun auch Aufmerksamkeit erfahren und nicht als Banalitäten abgetan werden. Burn-out, Depression uvm. sind reale Phänomene und nicht bloß Hirngespinste.
Aber Achtung: Neben den wissenschaftlichen Psychologie gibt es die Alltagspsychologie. Bis zu einem gewissen Grad ist jeder Mensch Psychologe bzw. Psychologin: Wir interagieren mit Menschen, schätzen diese ein, treffen Annahmen und handeln entsprechend. Ohne diese Alltagspsychologie wäre der Mensch schlicht nicht lebensfähig in der Gesellschaft. Zwischen Alltagspsychologie und Psychologie als Wissenschaft bestehen jedoch bedeutend Unterschiede, vorallem in der Diagnostik. Kommen wir auf Persönlichekeitsstörungen zurück, da ist genau das der entscheidende Punkt:
In vielen Managzinen finden Sie heute die Symptome von Persönlichkeitsstörungen genannt und im Internet sowieso. An diesen besteht auch großes Interesse und oft beginnen Personen, diese Symptome bei sich und anderen wahrzunehmen. Von “diagnostizieren” kann hier nicht die Rede sein, da der Alltagspsychologe keine Möglichkeit hat, die Ausprägung des Symptoms einzuschätzen. Dafür gibt es diagnostische Testverfahren, die nicht mit bloßen Augenmaß erfolgen können.
Grundlage dieser Aussage ist die sogenannte Kontinuumsannahme der klinischen Psychologie, wobei nicht jede Eigenschaft notwendigerweise krank ist. Es kann sich um Wesenszüge im Normbereich handeln. Beobachten Sie etwa narzistische Züge bei einem Bekannten (in bestimmten Situationen), ist dieser noch nicht notwendigerweise ein Narzist in klinischem Sinne. Die Ausprägung macht es und die kann der Laie im Regelfall nicht einschätzen.
Somit ist auch nicht jede Traurigkeit gleich eine Depression und Müdigkeit nach einem anstrengenden Tag nicht gleich ein Burn-Out. Freilich sind diese Symptome nicht zu ignorieren, doch oft hilft es schon, die Freizeit mit guten Gesprächen oder anderen Aktivitäten gemeinsam mit Freunden zu verbringen. Oder einfach ‘mal wieder Urlaub zu machen. Stimmungsaufhellende Medikamente sind in diesem Fällen ein “Overkill” und die Zeit verbringen Sie ev. auch besser im Freundeskreis, als beim Therapeuten oder Coach.
Was können Sie nun tun? Für Ausgleich sorgen und Dinge unternehmen, die Ihnen Freude machen. Bleiben die Symptome auch dann bestehen, können Sie noch immer einen kundigen Fachmann / Fachfrau aufsuchen. Achten Sie darauf, dass diese über eine entsprechende Ausbildung verfügt und sich Zeit für die Anamnese nimmt. Sprechen Sie sie auch auf die Kontinuumsannahme an und fragen Sie, ob Sie nicht noch im Normbereich liegen und ob tatsächlich eine enrsthafte Persönlichkeitsstörung vorliegt.
Herzlichst,
Alexander Simon
Mentaltraining für Manager. Mit Erfolgsnachweis.
Lieber Leser/innen,
Personen im Management werden oft geistige Spitzenleistungen abverlangt. Durch die Ausbildung wurden Sie teilweise darauf vorbereitet – aber eben nur teilweise. Sind die Belastungen über einen längeren Zeitraum hinweg sehr hoch, steigt auch das Stressniveau. Leider erfolgt dann gar nicht so selten der Griff zu Alkohol, Medikamenten und Drogen … das muß nicht sein.
Andere Angebote erscheinen oft fragwürdig: Mindmachines, Entspannungs DVDs etc … sie alle mögen ihre Wirkung haben, doch Manager sind oft “Zahlenmenschen” und wollen einen Beleg für die Effektivität der Maßnahmen. Und: Es geht im Management nicht nur um Entspannung als Ausgleich, sondern auch um Steigerung der kognitiven Fähigkeiten, um die Produktivität zu erhöhen und auch komplexe Aufgabenstellungen zu managen.
Eine Methode, die mir sehr gut gefällt, ist Neurofeedback. Der Klient “trainiert sein Gehirn” unter Anleitung eines erfahrenen Trainers. Die Fortschritte werden dabei mit einem EEG überwacht. Sie brauchen dafür in keine Klinik zu fahren: 2-Kanal EEGs sind mittlerweile erschwinglich, platzsparend und auch in Coaching Settings einsetzbar.
ABER gerade bei Neurofeedback trennt sich schnell die Spreu vom Weizen:
- Genügt das verwendete EEG medizinischen Standards?
- Sind Messungen und Berechnungen der eingesetzten Software akurat?
- Ist der Trainer fundiert ausgebildet?
- Ist der Trainer in der Lage, Sie beim Transfer in den Alltag zu unterstützen?
Für ein effektives Neurofeedbacktraining sollten Sie diese Fragen nicht dem Zufall überlassen! Ebefalls entscheidend sind die Zielformulierung zu Beginn und die Anamnese. Letztere erfolgt beim Peak Performance Training (und das wollen Sie als Manager) mit einem Mehrkanal EEG, das durch fachkundiges Personal bedient wird. Gute Neurofeedbacktrainer haben entsprechende Kooperationspartner.
Uneingeschränkt empfehlen kann ich Ihnen die Akademie für Neurofeedback.
Ich kann Ihnen versichern, dass dort ausschließlich Profis am Werk sind, die über eine fundierte Ausbildung und langjährige Praxis verfügen. Die eingesetzten Geräte sind zertifiziert, die eingesetzte Software entsprechend qualitätssgesichert. Sitz der Akademie ist zwar Deutschland, doch im Netzwerk finden sich sicher auch für Sie gute Adressen.
Ich habe selbst an der Akademie gelernt und wir waren am Beginn einer Kooperation, um Neurofeedback auch hier in Österreich zu verbreiten. Aus Zeitgründen konnte ich die Arbeit jedoch nicht aufnehmen, die Profis der Akademie genießen jedoch weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen. Bitte bestellen Sie meine besten Grüße, falls Sie Kontakt aufnehmen.
Herzlichst,
Alexander Simon
PS: Übrigens auch im Golfsport wird Neurofeedback eingesetzt. Einsatzfelder sind überall dort, wo mentale Spitzenleistungen gefragt sind.
Netzwerkst Du noch oder bloggst Du schon … ?
Lieber Leser/innen,
Einige von Ihnen mögen in der Überschrift zu diesem Beitrag einen Widerspruch sehen, andere wiederum vielleicht gar keinen Zusammenhang. Wie dem auch sei: Bitte, lesen Sie weiter!
Networking wird heutzutage oft mit Solcial Webs gleichgesetzt oder zumindest direkt assoziiert. Das ist auch gar nicht verkehrt, denn Social Webs bieten vielerlei Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Was virtuell beginnt, kann real werden – oder zumindest zu einem angeregten Austausch via das Web führen. Möglichkeiten dafür gibt es ja genug.
In Social Webs haben Sie also die Möglichkeit, Leuten zu kontaktieren / kennenzulernen, denen Sie ansonsten nie begegnet wären. Leute in einem anderen Land, einer anderen Stadt, einem anderen Club – oder einfach solche, die in andere Lokale gehen. Anfangs habe ich das durchaus interessant und abwechslungsreich erlebt: Doch aus wievielen Kontakten entwickelt sich tatsächlich ein nachhaltiger Dialog? Nun, aus einigen – aber bei weitem nicht aus allen. Dafür braucht es “Common Ground”, also eine Übereinstimmung in wesentlichen Werten, Erfahrungen usw. Ob dieser besteht, ist im Vorfeld nur schwer zu sagen. Somit gibt es in SocialWebs viele Möglichkeiten und nur einige “echte” Chancen.
Ein Blog ist da schon anders: Hier habe ich vielfältige Möglichkeiten, mich zu präsentieren und Ihnen Einblick in mein Denken und Handeln zu gewähren. Sie können sich von mir ein Bild machen und mit mir interagieren, wenn Sie mein Blog anspricht. Ich habe damit eine weitere Möglichkeit geschaffen, Menschen anzusprechen, die wahrscheinlich auf einer Wellenlänge mit mir liegen. In Projekten ein großer Vorteil. “Virale Effekte”, auf die man in Social Webs aus ist, bieten Blogs ebenfalls: Sehen Sie die Leiste “Share and Enjoy” gleich unterhalb des Beitrages? Klicken Sie eines der Symbole und überzeugen Sie sich selbst davon.
Das Thema “Selbstdarstellung” ist übrigens ein sehr spannendes. Im Alltag ist der Begriff oft negativ konnotiert, in der Psychologie nicht. Doch das ist Thema für einen weiteren Beitrag – bleiben Sie dran!
Herzlichst,
Alexander Simon







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